das Grauen streckt seine Klauen aus
ooh, weck' mich aus meinem Albtraum auf

stalker

Freitag, 27. April 2012

hoffnungsschimmer (erlischen schnell)



und mein herz ist nur noch ein schlachtfeld
zuviele haben sich verewigt
vorallem mein allbekannter und guter freund elvis
er mag lustig klingen, ist er aber nicht
er verfolgt mich stets auf schritt und tritt
er ist nur eine gestalt, ganz in orange und glänzend
er hat kein gesicht, nur eine angedeutete nase
er steht immer rechts neben mir, nicht, um mich zu beschützen
sondern um mich fertig zu machen
mir den letzten nerv zu rauben
um mir meine macht über mich selbst zu nehmen
ich drehe mich weg, doch er folgt mir immer wieder
die einzige möglichkeit besteht darin, ihn zu ignorieren und mich abzulenken
doch das ist schwer, wenn er mir permanent in mein ohr flüstert. laut.
und irgendwann, ist es vorbei und ich gebe nach
ich greife zu was auch immer und verletze mich
und mein arm hat wieder neue narben
aber das ist nicht das, was er will
er will mein herz zerstören
langsam, aber er tut es
und als ich heute in den arm genommen wurde
seit gefühlten 100 jahren ein bisschen geweint habe
und mir über den rücken gestrichen wurde
da ist etwas passiert - eine kleine offene wunde in meinem herzen hat sich verschlossen
hat geheilt
und das gefühl war so unerträglich gut, ich war so dankbar
so endlos dankbar
auch wenn ich weiß, dass es nur eine von 10837523651 wunden war
es ist ein anfang
und auch wenn ich weiß, dass mein herz nie wieder so sein wird, wie es war
und es immer mehr wunden werden, bis ich nicht mehr kann
-es ist eine weniger
und eine ist nicht wenig
im gegenteil. jede narbe in meinem herzen zählt

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