das Grauen streckt seine Klauen aus
ooh, weck' mich aus meinem Albtraum auf

stalker

Dienstag, 17. April 2012

a new beginning



Meine Beine werden verdammt kalt. Sie hängen im Nichts, ein Rutsch und sämtliche Knochen wären gebrochen, mit Glück wäre ich tot. Der Himmel ist schwarz, es ist Nacht und der Kindergarten gegenüber ist dunkel und still. Die Laternen spenden spärliches Licht für Fußgänger, die um diese Zeit sowieso nicht unterwegs sind. Der Rauch ist hell und kringelt sich in den Himmel bis ich ihn nicht mehr sehe aber ich weiß, er ist noch da. Kringelt sich bis in das endlose Universum. Ich bin ein Nichts verglichen mit diesen unfassbaren Weiten. Ein paar Sterne funkeln am Himmel, die Kirchturmuhr schlägt. Ich zähle nicht mit, Zeit ist mir längst egal. Ein Sprung, nur einer und ich bin frei. Aber als die Glut meiner Zigarette selig den endlosen Weg hinuntersegelt, kletter ich zurück in mein Bett, lass das Fenster auf und beobachte die paar Sterne am Nachtzelt. Höre ab und an das Rauschen eines Autos und weiß, morgen werde ich wieder dort sitzen und denken "Ein Sprung. Nicht mal. Eine kleine Bewegung und ich bin unten." , nicht am Ende. Sondern am Anfang. Eines neuen Abenteuers.


-yes, i'm back

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