das Grauen streckt seine Klauen aus
ooh, weck' mich aus meinem Albtraum auf

stalker

Mittwoch, 23. Mai 2012

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"je stiller du bist, desto mehr kannst du hören"

und ich frage mich, was dieser satz angerichtet hat. hörst du auf zu reden, fängst du an zu hören. wie sie über dich reden. oder die dunklen gestalten die sonst keiner sieht. du fängst an, sie zu begrüßen denn du kannst dich mit ihnen verständigen. heißt sie willkommen in deiner kleinen, eigenen schweigenden welt. und es wird nur geflüstert. die aggressivität die dich unter der schwelle leise auffrisst, bringt dich dazu dinge zu tun, die du nie für möglich gehalten hättest. im echten leben begegnest du automatisch leuten, denen es ähnlich geht wie dir - du wirst von ihnen und ihren zerstörten seelen und begleitern angezogen. wie magneten auf dieser riesigen erde. du denkst nach, was du tust und fragst dich, was du willst. du stellst alles in frage. ziehst alles in erwägung. du kannst deine gedanken nicht stoppen, also denkst du an alles was es auf der welt gibt und vielleicht noch viel mehr. der schmerz frisst sich von innen, angefangen in deinem herzen, nach außen hin zu dir durch. bis du ihn siehst als narben auf den armen, beinen, hüften oder blauen flecken irgendwo. die gestalten verlangen dein leben. und vielleicht bist du irgendwann so weit, all den schmerz loszulassen, denn er ist jetzt ein teil von dir. und neu anzufangen. woanders. mit welchem ende und wem auch immer.

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