''die
welt kann so schön sein'', denke ich
ich
gucke auf die schatten die auf den sitzpolstern hin und her springen
''habe
ein bisschen vertrauen in dich selbst''
''du
hast so viele talente''
''du
bist so stark''
dunkel,
hell, dunkel, hell
die
türen öffnen sich zischend
ich
höre die stimme meiner therapeutin im kopf
''du
musst nur ein bisschen mehr an dich glauben''
ein
mann setzt sich neben mich
er
hört laute musik
ich
höre laute musik
draußen
rauscht die welt vorbei
das
leben rauscht vorbei
spring
auf, steig ein, sonst hast du es verpasst
sonst
ist es ohne dich abgefahren
ein
mädchen und ein junge
sie
streiten sich
das
mädchen gibt dem jungen eine ohrfeige und steigt aus als der zug
nochmals quietschend hält
''ICH
HASSE DICH'' schreit sie laut
der
junge fällt in sich zusammen
er
setzt sich auf den sitz gegenüber von mir
tränen
glitzern in seinen augen
alles,
alles gute dir
er
verdeckt das licht und die schatten
er
verdeckt das fenster mit dem vielen grün, mit der weiten welt
''vielleicht
wäre ein bestimmter zeitraum in der klinik eine möglichkeit,
endlich mal zur ruhe zu kommen, meinst du nicht?''
nein
''oder
vielleicht bringt meditation etwas''
nein
''du
hast depressionen''
''du
bist anfällig für probleme, und wenn sie sich häufen und sie nicht
greifbar sind, sie wirken dann mit tiefer traurigkeit auf dich''
''du
fühlst nicht mehr''
''wieso
lachst du nicht mehr?''
''was
hast du gefühlt als du dich selbst verletzt hast''
die
stimmen wollen nicht aufhören
haltet
den zug an!
haltet
die welt an!
ich steige aus

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